Willkommen auf ATLANTEUS.DE

atlanteus.de bietet Ihnen weiterführende Links auf Webseiten zum Thema Geißelspinnen

Startseite > Geißelspinnen

{{Taxobox
| Taxon_Name = Geißelspinnen
| Taxon_WissName = Amblypygi
| Taxon_Rang = Ordnung
| Taxon_Autor = , 1883
| Taxon2_Name = Spinnentiere
| Taxon2_WissName = Arachnida
| Taxon2_Rang = Klasse
| Taxon3_Name = Kieferklauenträger
| Taxon3_WissName = Chelicerata
| Taxon3_Rang = Unterstamm
| Taxon4_Name = Gliederfüßer
| Taxon4_WissName = Arthropoda
| Taxon4_Rang = Stamm
| Taxon5_Name = Häutungstiere
| Taxon5_WissName = Ecdysozoa
| Taxon5_Rang = Überstamm
| Taxon6_Name = Urmünder
| Taxon6_WissName = Protostomia
| Taxon6_Rang = ohne Rang
| Bild = Phrynus mexicanus (Marshal Hedin).jpg
| Bildbeschreibung = '''' in
}}

Die '''Geißelspinnen''' (Amblypygi) sind eine Ordnung der (Arachnida). Weltweit sind mehr als 200 Arten dieser Tiere bekannt, die eine Körpergröße von 10 bis 45 mm erreichen. Fast alle Geißelspinnen leben in den Tropen und Subtropen, die meisten in . Im Mittelmeerraum kommen zwei Arten vor, eine davon auch in Europa (Griechenland: Rhodos und Kos).

Durch ihren flachen Körper sind die Geißelspinnen in der Lage, sich unter Steinen zu verstecken. Sie bewegen sich meist langsam und ertasten mit ihren Fühlerbeinen die Umgebung, häufig bewegen sie sich dabei seitwärts. Ihre Beute (n, und andere kleine ) ertasten sie mit Hilfe dieser Beine und packen sie blitzschnell mit den zu Fangzangen umgewandelten .

Merkmale

Geißelspinnen haben einen flachen Körper, der wie bei den durch einen Körperstiel () in einen Vorderkörper () und einen Hinterleib () geteilt wird. Beide Körperpartien sind deutlich gegliedert. Die sind als Fangapparate ausgeprägt, die entfernt an die der erinnern. Wie bei den n dienen die Beine des ersten Laufbeinpaares als Tastorgane und sind sehr lang (bei der 39 mm langen Art ''Heterophrynus longicornis'' bis zu 30 cm); sie haben eine höhere Anzahl der ursprünglichen Beinglieder behalten. Als Laufbeine dienen nur die folgenden drei Paare. Wehr- oder Giftdrüsen fehlen den Geißelspinnen.

Fortpflanzung und Entwicklung

Die Männchen der Geißelspinnen tragen häufig ungefährliche Rivalenkämpfe mit ihren Fühlerbeinen aus, um die Gunst der Weibchen zu erregen. Danach wenden sie sich vom Weibchen ab und platzieren ein Spermienpaket () zwischen sich und der Partnerin. Nachdem sie sich wieder umgedreht haben, versuchen sie das Weibchen über die Spermatophore zu locken, damit es diese aufnehmen kann.

Systematik

Insgesamt sind in der Ordnung der Geißelspinnen 2 Unterordnungen mit 5 Familien und 18 Gattungen bekannt, die insgesamt mehr als 200 Arten umfassen.

  • Unterordnung
    • Familie
      • '''' , 1892
        • '''' , 1959)
        • '''' , 2005
      • '''' , 1892
        • ''.</ref>
      • ''.</ref>
    • Familie
      • '''' , 1879
      • '''' , 1889
        • '''' , 1889
      • '''' , 1895
    • Familie
      • '''' , 1850
      • '''' , 1995
      • ''Musicodamon'' , 1939
        • '''' , 1939
      • ''Phrynichodamon'' , 1996
        • '''' , 1996
      • '''' , 1879
      • '''' , 1935
      • ''Xerophrynus'' , 1996
        • '''' , 1996
    • Familie
      • ''Acanthophrynus'' , 1899
        • '''' , 1899
      • '''' , 1894
      • '''' , 1940
      • '''' , 1801
  • Unterordnung
    • Familie
      • '''' (, 1921)

Fossile Belege

Fossile Belege dieser Ordnung sind rar. Die ältesten fossilen Geißelspinnen wurden aus Sedimenten des Oberen bis Miozän) bekannt.

Einzelnachweise

Weblinks

  • Geißelspinnen in Europa und Nordafrika ()